| Supermarine Spitfire MK XXVI - N434MH |
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Die Geschichte begann im Jahr 2002, als Dave Austin in Kanada im zarten Alter von 71 Jahren begann sich seinen Jugendtraum zu verwirklichen. Er wollte eine Spitfire! Fündig wurde er in Australien, bei Michael (Mike) O'Sullivan. Mike hatte bereits 1995 die Rechte von Supermarine Aircraft erworben.
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Die Spit, 1933 von Reginald Joseph Mitchell (Mitchell starb 1937) in England konstruiert war dazu gebaut, mit schwerer Bewaffnung und teilweise gepanzert, auch in grossen Flughöhen eine hohe Geschwindigkeit zu erzielen. Mehr als 20.300 Spitfires aller Varianten wurden von Supermarine und anderen Firmen gebaut, von denen einige bis weit in die 1950er Jahre im Dienst blieben.
Zu Kriegszeiten spielten Aufwand und Spritverbrauch nur eine untergeordnete Rolle. Jedoch sind die dazu notwendigen Komponenten wie Motoren mit mehr als 1500 PS, Verstellpropeller usw. heute nur noch zu exorbitanten Preisen erhältlich und erfordern eine hohe Fachkompetenz im Betrieb und Wartung.
Wenn auch die Flugeigenschaften einer Spit unter Piloten legendär sind, so sind gerade Start und Landung eines hochperformanten Spornradflugzeuges (Taildragger) sehr anspruchsvoll und haben schon zu vielen Unfällen geführt. |
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Die Maschine musste daher den heutigen Anforderungen an einen sicheren und bezahlbaren Betrieb angepasst werden. Die Lösung war eine massstabsgetreue Verkleinerung auf 80 Prozent der ursprünglichen Grösse. Damit beträgt die Spannweite noch immer 7,1 Meter, die Rumpflänge 6,10 Meter. Um eine Serienfertigung zu ermöglichen entschied man sich für einen Bausatz mit hohem Fertigungsgrad. Die aufwändige, handwerkliche Ganzmetall Bauweise aus Flugzeugaluminium ergibt eine sehr leichte Konstruktion, mit einem Leergewicht von 515kg, aber dennoch einer hohen Festigkeit, zugelassen +6 -4 g, getestet bis 9 g.
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In Verbindung mit einem voll kunstflugtauglichen Antrieb, einem 250 PS LOM Flugmotor aus Tschechien, der auch in zahlreichen Zlin arbeitet, erreicht die neue Spitfire MK XXVI hervorragende Flugleistungen.
Im Lauf der Zeit entschloss sich Dave seine fliegerische Aktivitäten auf die ebenfalls im Eigenbau entstandene Zenair 601HDS zu beschränken. So war es möglich die Spitfire (DA002) von Dave zu erwerben.
Seit Mitte Januar 09 ist die EX C-GMAH in Speyer stationiert. Als N434MH ist sie die einzige in Deutschland stationierte Experimental Spitfire der Baureihe MK26 und wird in 2009 auf Airshows und Flugtagen zu sehen sein. |
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LOM M337CE - 250PS - 6 Zylinder
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| Daten |
| Empty weight |
1136 lbs / 515 kg |
| Gross weight |
1782 lbs / 810 kg |
| Rating |
+6, -4 g |
| Fuel Capacity |
26,5 galls Imperial / 100 ltr. |
| Fuel use |
9 galls/hour at cruise speed |
| Cruise |
165 MPH / 265 km/h |
| Range at cruise |
2.25 hrs |
| Stall - no flaps |
65 mph / 105 km/h |
| Stall - flaps down |
55 mph / 90 km/h |
| Takeoff distance |
750 ft / 230 m |
| Landing distance |
1750 ft / 540 m |
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| Die MK26 ist zwar doppelsitzig, jedoch sind aus mehreren Gründen Gastflüge leider nicht möglich. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Flight-Report Download |
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